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	<description>Very tasty!</description>
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		<title>Zensur beim Standard</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 16:38:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hammerschmied</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Standard berichtete in einem Artikel über einen 16-jährigen IT Millionär. Ein kleiner Mann der offensichtlich mit Softwarepaketen geschickt eine Million Dollar verdiente. Sein nächster großer Wurf soll ein Online Werbedienst namens &#8216;Branchr&#8217; werden. Als erstes muss ich gestehen: ICH HASSE ONLINE WERBUNG. Wer nicht? Diese Teile sind oft so groß, dass sie die ganze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Standard berichtete in einem <a href="http://derstandard.at/1280984690941/16-Jaehriger-auf-dem-Weg-zum-IT-Millionaer-Die-Million-aus-der-Box" target="_blank">Artikel über einen 16-jährigen IT Millionär</a>. Ein kleiner Mann der offensichtlich mit Softwarepaketen geschickt eine Million Dollar verdiente. Sein nächster großer Wurf soll ein Online Werbedienst namens &#8216;Branchr&#8217; werden. Als erstes muss ich gestehen: ICH HASSE ONLINE WERBUNG. Wer nicht? Diese Teile sind oft so groß, dass sie die ganze Website unter sich begraben. Ständig fliegen bunte Bilder rum die sprechen oder Musik spielen, ein Graus.</p>
<p>Aber mal abgesehen davon sehe ich vor allem ein großes Problem bei der Online Werbung. Die größte Quelle von Spyware, Botnet Clients oder anderer Malware sind Websites, die Schwachstellen im Zielsystem ausnutzen um diese zu infizieren. Ein prominentes Beispiel ist der iPhone 4 Jailbreak über eine Website (dafür benötigt man die volle Kontrolle über das System). Und diese Websites verstecken sich zu millionen hinter Werbebannern. Deswegen haben kluge Leute etwas geniales erfunden: AdBlocker! Verfügbar für fast jeden relevanten Browser für fast jedes relevante System. Diese AdBlocker tragen, abgesehen von der Wohltat werbefreiem Internets, wesentlich zur allgemeinen Sicherheit des Netzes bei. Aus diesem Grund hinterließ ich folgenden Kommentar unter dem Standard Artikel:</p>
<blockquote><p>&#8230;deshalb das Internet nie ohne Werbe Blocker genießen:</p>
<p>Firefox: <a href="http://bit.ly/aEdeUf" rel="nofollow">http://bit.ly/aEdeUf</a><br />
Chrome: <a href="http://bit.ly/8O1XOL" rel="nofollow">http://bit.ly/8O1XOL</a><br />
Safari: <a href="http://bit.ly/7DU99K" rel="nofollow">http://bit.ly/7DU99K</a> (Kenn ich selber nicht)</p></blockquote>
<p>Insgesamt 3 Mal habe ich versucht das Posting zu platzieren. Jedes Mal verschwand das Posting auf wundersame Weise. Ich hatte schon eine Vermutung aus welcher Richtung hier der Wind wehte, also schrieb ich dem Standard ein Mail. Wie erwartet folgende Antwort.</p>
<blockquote><p>Sehr geehrter Herr Hammerschmidt!</p>
<p>In den besagten Beiträgen posten Sie Links zu Ad-Blockern. derStandard.at finanziert sich und vor allem die Redaktion größtenteils über die Werbungen auf der Seite, deswegen löschen wir Postings mit diesen Links.</p>
<p>Wir bitten um Ihr Verständnis!</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Stephanie Gründler<br />
derStandard.at Forenteam</p></blockquote>
<p>Das hat mir gereicht. Mit folgender Nachricht habe ich dem lustigen Kommentarteil der Standard Website den Rücken gekehrt.</p>
<blockquote><p>Tut mir leid aber dafür hab ich leider kein Verständnis. Die Hauptquellen für Schadsoftware sind zum Großteil Websites hinter Onlinewerbung, die Sicherheitslücken in den Zielsystemen ausnutzen. AdBlocker tragen daher massiv zur Sicherheit des Netzes bei.</p>
<p>Ich beschuldige den Standard natürlich nicht derartige Werbungen zu schalten und dass online Werbung die Haupteinnahmequelle Ihrer Redaktion ist tut mir leid. Ich beschuldige Sie jedoch der Zensur wenn Sie Ihren Benutzern diese Information vorenthalten.</p></blockquote>
<div id="_mcePaste">Die Website gehört dem Standard, deshalb können die da machen und löschen was sie wollen. Da das aber nicht der einzige Vorfall dieser Art war und immer der Verdacht nahe lag der Standard zensiere was ihm von Nachteil sein könnte, ist das in meinen Augen Heuchelei einer &#8216;unabhängigen&#8217; Zeitung.</div>]]></content:encoded>
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		<title>About Bordercrossings, Cherry Pie and Shit-Kickers</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 23:27:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hammerschmied</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[abroad]]></category>
		<category><![CDATA[usa]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier also der zweite Teil meiner Reisedokumentation. Ich war in Twin Peaks!! Also in dem Dorf welches als Schauplatz für Twin Peaks hergehalten hat. Ich war an den Wasserfällen von Twin Peaks und beim Diner wo Special Agent Dale Cooper seinen schwarzen Kaffee getrunken und Cherry Pie gegessen hat. Das Dorf befindet sich unweit von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier also der zweite Teil meiner Reisedokumentation. Ich war in Twin Peaks!! Also in dem Dorf welches als Schauplatz für <a href="http://www.imdb.com/title/tt0098936/" target="_blank">Twin Peaks</a> hergehalten hat. Ich war an den <a href="http://www.flickr.com/photos/xmarvelous/4257448576/" target="_blank">Wasserfällen</a> von Twin Peaks und beim <a href="http://www.flickr.com/photos/xmarvelous/4257449006/" target="_blank">Diner</a> wo Special Agent Dale Cooper seinen schwarzen Kaffee getrunken und Cherry Pie gegessen hat. Das Dorf befindet sich unweit von Seattle Richtung Rockys. Ich hab mich gefreut wie ein kleines Kind.</p>
<p><strong>British Columbia<br />
</strong></p>
<p>Vancouver war nur etwa 3 Stunden von Seattle entfernt. Grenzüberschreitungen waren vollkommen unproblematisch. Tatsache ist, Vancouver ist genial. Tatsache ist ebenfalls, dass wir diese Stadt nach etwa 12 Stunden wieder verlassen mussten. Anderweitig hätten wir möglicherweise nicht überlebt. Das war die intensivste Nacht meines Lebens, oder zumindest meiner USA Reise. Einzelheiten gibt es dann bei uns in Graz in der Küche, bei einer netten Flasche Rotwein.</p>
<p><strong>California</strong></p>
<p>Letztendlich hatten wir genug Kälte erduldet. Wir waren auf schnellstem Wege unterwegs in den Süden. Besonders hervorheben möchte ich unseren Trip durch den Westen Washington States, nahe der Indianer Reservate. Man stelle sich einen großen, dichten Nadelwald vor, der unerwarted in einen <a href="http://www.flickr.com/photos/xmarvelous/4270850426/" target="_blank">Strand</a> übergeht, welcher im <a href="http://www.flickr.com/photos/xmarvelous/4270106533/" target="_blank">Meer</a> endet. Dort haben sie die Twilight Kitschfilme gedreht &#8211; ja, wir waren auch in Forks. Mit jeweils einnächtigen Unterbrechungen in Seattle und Eugene haben wir <a href="http://www.flickr.com/photos/xmarvelous/4274949814/" target="_blank">San Francisco</a> erreicht.  Wir haben nicht direkt in <a href="http://www.flickr.com/photos/xmarvelous/4274948110/" target="_blank">Frisco</a> gelebt, sondern in der angrenzenden Stadt Berkeley, der brühmten Heimat der Berkeley Software Distribution (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Bsd" target="_blank">BSD</a>). Brad war das Arangement bei Lillian zu verdanken. Ausschlaggebend war dabei die Tatsache, dass Lilly ein halbes Jahr in Österreich auf Schüleraustausch verbracht hatte, was mir Brad als besondere &#8220;Überraschung&#8221; darbringen wollte. Die Wohnung entpuppte sich schließlich als 6er WG &#8211; Spaß, Spaß, Spaß! San Francisco ist die schönste Stadt der USA, die ich persönlich gesehen hab. Möglicherweise auch die teuerste, wenn nicht NYC noch darüber liegt. Wir waren in Wäldern wandern, Heimat der breühmten Redwoods, riesenhafter Küstenmammutbäumen.</p>
<p>Ein paar Tage später sind wir aufgebrochen. Nicht nach Las Vegas, wie ursprünglich geplant, wir sind auf gutglück nach Los Angeles gefahren um dort ein Mädchen zu besuchen, welches Brad zufällig in Vancouver kennen lernte. Alexandria hat ein Apartment, einen Block vom <a href="http://www.flickr.com/photos/xmarvelous/4277959360/" target="_blank">Strand</a> entfernt. Ich war zum zweiten mal im Ozean schwimmen, diesmal bei angenehmen Temperaturen (üblicherweise hatten wir im Süden über 20°C). Der Ozean in San Francisco war verflucht kalt. Am Abend gabs Nachbarschaftsparty wie man es sich in Kalifornien so vorstellt. Man spielte Beer Pong und wollte mich um jeden Preis für die nächste Governor Election vorschlagen.</p>
<p><strong>Arizona</strong></p>
<p>In Phoenix haben wir uns ausgeruht. Im Apartment eines ehemaligen Studienkollegen von Brad, der dort bei Intel Semiconductors beschäftigt ist. Bei der Gelegenheit hab ich die Mutter der Mütter aller Realityshows kennen gelernt. Warum sich unsereins manchmal auf das Niveau letztklassiker Reality Shows herab lässt? Weil es einem so brutal die urkomischen Probleme einfacher Wesen ins Gesicht schlägt, dass man es einfach nicht fassen kann.  &#8220;Jersey Shore&#8221; gleicht einer Überdosis. Es fällt schwer sich mehrere Episoden nacheinander anzusehen, da man vor Erschöpfung zusammen zu brechen droht &#8211; getrieben von hysterischem Lachen.</p>
<p><strong>Texas</strong></p>
<p>In einem nächtlichen Vorstoß  haben wir eine Strecke von über 1000 Meilen absolviert, von Phoenix, Arizona nach Austin, Texas. Es war unmöglich in Austin Couch Srufer aufzutreiben, darum haben wir uns drei Tage lang in einem Hostel einquartiert. Sensationelle Entscheidung in Anbetracht der sensationellen Gesellschaft. Die Majorität im Hostel stellten Australier, frag mich warum. Einer davon war ein richtiger Weltenbummler. Seit seinem Aufbruch vor 16 Monaten hat er jeden Kontinent bereist. Unter anderem ist er mit dem Motorrad von Südamerika nach Nordamerika gefahren. Die Darién Gap, ein sumpfiger Abschnitt in Panama, auf dem noch keine Straße existiert, überbrückte er mit einem Kollegen mithilfe eines selbstgebauten Motorbootes, angetrieben von ihren zwei Motorrädern. Er hat 60 Stunden Video Rohmaterial und hat vor eine <a href="http://www.bridginggaps.com.au/fourstrokes/index.html" target="_blank">Doku</a> drauß zu machen. Selbiger hat sich in Iowa eine <a href="http://www.flickr.com/photos/xmarvelous/4296435886/" target="_blank">Limousine</a> gekauft und cruist mit dieser durch die Staaten. Sie hat racing stripes!!</p>
<p><strong>Louisiana</strong></p>
<p>New Orleans ist komplett anders als alles was ich bis dahin gesehn hab. Die Leute hier sind arm, die Stadt ist herunter gekommen, gezeichnet von Katrina. Nichtsdestotrotz wissen die Menschen hier wie man richtig Party macht, meine Herrn! Die <a href="http://www.flickr.com/photos/xmarvelous/4307225716/" target="_blank">Bourbon Street</a> ist dabei die Hauptstraße des Geschehens. Live Musik in den meisten Bars, rauchen ist erlaubt in den Bars, trinken ab 18 und Kasinos.</p>
<p>Rein zufällig fand an diesem Sonntag ein Footballspiel der Minnesota Vikings gegen die New Orleans Saints statt. Obendrein ein sehr wichtiges Spiel, und zwar das Halbfinale der Play Offs. Und damit ging es um den Einzug in den Superbowl, dem Spiel des Jahres. Brad, aus Minnesota stammend, hat sich um ein halbes Vermögen eine Karte besorgt. Ich, Loyal wie ich bin, hab mich mit ein paar <a href="http://www.flickr.com/photos/xmarvelous/4306483919/" target="_blank">Vikings Fans</a> zusammen getan und mir das Spiel in einer Bar an der Bourbon Street angesehen, umzingelt von Saints Fans natürlich. Brad hat mir im nachhinein bestätigt, dass es eines der besten Spiele war, die er jemals gesehen hat. 28:28 war der Spielstand nach Ablauf der regulären Zeit. Danach gibt es 15 Minuten mit einer Golden Goal Regelung. Die Saints haben das Spiel mit einem Fieldgoal, einem normalerweisen punkteschwachen Spielzug, beendet. Was daraufhin innerhalb von 30 Sekunden auf den Straßen los war ist nicht in Worte zu fassen. Eine riesen Menschenmenge springt, tanzt, schreit und zieht, begleitet von einer Marschkapelle, durch die Straßen, der Verkehr steht in der gesamten Altstadt. Sowas hab ich noch nicht erlebt.</p>
<p><strong>Arkansas</strong></p>
<p>Im Moment hängen wir in einer Wohnung in Little Rock, Arkansas ab. Unsere Gastgeberin ist Ginna, eine alte Bekannte von Brad. In Little Rock gibt es nichts, rein garnichts. Die Clintons kommen von hier. Angeblich gibt es ein Clinton Museum, aber wer will schon ins Clinton Museum? An dieser Stelle möchte ich betonen, ich bin nicht im Urlaub. So eine Reise ist anstrengend und von Zeit zu Zeit ein, zwei Tage nichts tun ist notwendig. Ich bin ja nicht unproduktiv. Ich schreibe beispielsweise diesen ganzen Kram hier während dieser Zeit. Achja und seit gestern habe ich einen <a href="http://www.flickr.com/photos/xmarvelous/4307396596/" target="_blank">Shit-Kicker</a>. Mit dem Teil bin ich amerikanischer als so mancher Amerikaner. Damit melde ich mich ab.</p>]]></content:encoded>
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		<title>That&#8217;s what she said&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 00:53:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hammerschmied</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin abgehaun, falls das jemand nicht mitbekommen hat. Ich bin für 2,5 Monate in die USA geflogen. Warum? Weil ich die Schnauze gestrichen voll hab. Die letzten 3 Monate ging nichts mehr, ich war demotiviert, deprimiert, ausgelaugt. Aus diesem Grund hab ich entschieden etwas für mich zu tun. And here is the plan: Fly [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin abgehaun, falls das jemand nicht mitbekommen hat. Ich bin für 2,5 Monate in die USA geflogen. Warum? Weil ich die Schnauze gestrichen voll hab. Die letzten 3 Monate ging nichts mehr, ich war demotiviert, deprimiert, ausgelaugt. Aus diesem Grund hab ich entschieden etwas für mich zu tun. And here is the plan: Fly to the United States, travel through the country and come back after you get kicked out. Also hab ich mir gegen Ende November ein Ticket gekauft und bin Anfang Dezember abgehaun. Aja und ich hatte vor den ganzen Trip mit Greyhound Bussen (The Loser Cruisers) und Couchsurfing zu realisieren.</p>
<p><strong>Die Causa Bradley Cyr</strong></p>
<p>Etwa zwei Wochen vor meiner Abreise war ich mit Tobias und Clemens in Wien unterwegs. Zwei Amerikaner, angezogen von der Flasche Wein, die dem langen Tobi aus der Tasche hing, wie ich im nachhinein heraus fand, redeten uns auf der Straße an. &#8220;You guys look like you know what you are doin&#8217;. Do you know a bar where we can get wasted?&#8221;. Wir haben sie kurzerhand eingepackt und mit ins Donau geschleppt. Dort fand ich heraus, dass Brad und ich den gleichen Plan hatten, etwa zur selben Zeit und nahezu dieselbe Route, BOOM! Er hat ein Auto, ist Amerikaner und weiß im Allgemeinen was zu tun ist. Wir hatten einen feinen Abend und verabredeten uns in Minneapolis für Ende Dezember.</p>
<p><strong>New York City</strong></p>
<p>Martin, ein ehemaliger Studienkollege meines Vaters, lebt auf Long Island, ist mit einer Amerikanerin verheiratet und hat zwei sehr liebe Kinder. In deren Dachbodenzimmer habe ich meinen ersten Stützpunkt aufgeschlagen als ich am 6. Dez. in NYC ankam. Die ersten Tage hab ich den ganzen Touristenkram erledigt der anstandshalber zu absolvieren ist: <a href="http://www.flickr.com/photos/xmarvelous/4167635183/in/set-72157622957632450/" target="_blank">Central Park</a>, MoMA, Metropolitan Museum of Art, Empire State Building (bei Nacht. Sehr geil! Gute Musik mit nehmen!), <a href="http://www.flickr.com/photos/xmarvelous/4167635099/in/set-72157622957632450/" target="_blank">Apple Store</a> (Vorsicht langweilig!), etc. In der Zeit hab ich angefangen die ersten couchsurfing gatherings zu besuchen. Das war wirklich eine feine Sache. Nicht nur Locals aus NYC sondern auch Gestalten aus der ganzen Welt ließen sich dort blicken. Saufen gehn in New York macht übrigens arm, da hilft nichtmal ein phenomenaler Wechselkurs.</p>
<p>Die darauffolgenden anderthalb Wochen hab ich dann bei Rebecca, einer Taiwanesin, in Flushing New York verbracht. Flushing ist sowas wie das neue Chinatown. Mit Rebecca hab ich eine feine Zeit in einer komplett anderen Welt verbracht. Sie hat <a href="http://www.flickr.com/photos/xmarvelous/4201047787/in/set-72157622957632450/" target="_blank">taiwanesisch</a> gekocht, ich <a href="http://www.flickr.com/photos/xmarvelous/4205368298/in/set-72157622957632450/" target="_blank">europäisch</a>.</p>
<p>Martin&#8217;s besagte Ehefrau ist italienischer Abstammung und so hab ich ein <a href="http://www.flickr.com/photos/xmarvelous/4215708247/in/set-72157622957632450/" target="_blank">italoamerikanisches Weihnachtsfest</a> mit ihnen verbracht.</p>
<p><strong>Minnesota</strong></p>
<p>Ende Dezember also besagter Treffpunkt in Minneapolis mit <a href="http://www.flickr.com/photos/xmarvelous/4225663032/" target="_blank">Brad</a>. Flug von NYC nach Minneapolis kostet knapp 120 Eier, das sind 85 Kröten. Die erste Nacht verbrachten wir bei Brad&#8217;s Eltern in Rochester Minnesota. Das erste wirklich bequeme Bett (und auch soweit das letzte). Am nächsten Morgen gings also los. ROADTRIP!! Erster Stopp war ein <a href="http://www.flickr.com/photos/xmarvelous/4225663080/in/photostream/" target="_blank">Apartment</a> im 16. Stock eines Hochhauses in Minneapolis eines von Brads Freunden. Am Abend mal wieder viele Leute getroffen deren Namen mir innerhalb eines halben Tages wieder entfallen sind.</p>
<p><strong>North Dakota</strong></p>
<p>Eine echte amerikanische Hochzeit dürfe ich mir nicht entgehen lassen, hieß es. Das war der eigentliche Grund bereits Ende Dezember gen Westen zu ziehn und Silvester am Times Square sausen zu lassen (ist angeblich aber eh entbehrlich). Schauplatz war Bismarck (ja, benannt nach Otto von Bismarck, hab nach gefragt). Die Hochzeit war genial. Gefeiert wurde bis in die Früh, ich hab den <a href="http://www.youtube.com/watch?v=QbT6IdEv4iU" target="_blank">Electric Slide</a> getanzt und die Leute dort waren herrlich. Überhaupt sind die Menschen in den Nordstaaten unglaublich herzlich, offen und intelligent. Ein bischen hat mich dieses Gebiet an Skandinavien erinnert.</p>
<p>In North Dakota hab ich ein Spiel gelernt, dass sich von Seinfeld ableitet und unter der Jugend sehr beliebt ist. Jemand in der Runde gibt inmitten eines Gesprächs ein Statement ab, dass beispielsweise diesem fiktiven Statement ähneln könnte: &#8220;I expected much, but not this.&#8221;, worauf ein besonders schlagfertiger, aufmerksamer Geselle folgendes zu bedenken gibt: &#8220;That&#8217;s what she said&#8221;. Heiteres Gelächter ist die Folge.</p>
<p><strong>Montana</strong></p>
<p>Zu unfassbaren Zeiten sind wir am 31. Dez. nach Bozeman, Montana aufgebrochen. Im Vorfeld hatte Brad Hosts aufgetrieben, einen Haufen Mädels in einer Holzhütte. Das war in der Tat einigermaßen abgefahren dort. Komplett wahnsinnige <a href="http://www.flickr.com/photos/xmarvelous/4255392529/" target="_blank">Östküstlerinnen</a> die aus irgendeinem Grund nach Bozeman ins Nichts gezogen sind. Die haben uns dann auf eine noch schrägere New Years Eve Party mit geschleppt. Ein Haufen Künstler aus allen Ecken der Staaten, denen das neue Jahr aber sowas von egal war. Irgendwann um 1 Uhr früh bin ich drauf gekommen, dass eine neue Dekade angebrochen war.</p>
<p>Am Tag darauf waren wir dann in den Rocky Mountains Schifahren und am Abend hat uns Brad mit Sushi bekocht. Er war mal ein Jahr lang Sushi Chef in einem Lokal.</p>
<p><strong>Washington</strong></p>
<p>Die Tage davor waren wir jeden Tag betrunken. Am Tag unserer Abreise aus Bozeman waren wir beide komplett am Ende. Daher hat uns das Schicksal zwei Aufbautage in Spokane beschert. Hannahlee ist eine Zuckermaus in einem Zuckerhaus.  Mit Jango Reinhardt Platten, einer Badewanne und einer dicken Internetleitung waren alle Voraussetzungen geschaffen um das Haus zwei Tage lang nicht zu verlassen. Wiedermal hat uns Brad königlich bekocht. Squash Soup, Lammfleisch Medaillons und Crème Brûlée, herrlich.</p>
<p>Nun sind wir seit zwei Tagen in Seattle und ich sehe endlich seit langer Zeit meinen Cousin Floris und seine Frau Lauren wieder. Ihre beiden Kinder hab ich zum ersten mal live erlebt und ich bin sehr entspannt. Im Haus ist nur Platz für einen Gast, für Brad haben wir neue Hosts gesucht. Erster Host war die reizende Viktoria. Die Tatsache, dass sie in Wahrheit ein Kerl war, hat ihren Charm in keiner Weise getrübt. Lo &amp; Flo haben uns gestern zum Essen eingeladen. Heute koche ich als Gegenleistung wiedermal Lasagne für die Bande. Möglicherweise fahren wir morgen oder übermorgen nach Kanada hinauf.</p>
<p>Sie werden noch von mir hören.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Two Days A Day</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 19:40:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hammerschmied</dc:creator>
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		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich stehe ich gerne früh auf. Wenn man es zeitig aus dem Bett schafft ist der Tag herrlich lang, zumindest wenn man sich nicht mitten im Winter befindet. Frühstück in der Früh, produktiver Vormittag, Mittagessen zur Mahlzeit, wie sich das so gehört. Das lässt sich nun aber manchmal schwer mit einer anständigen Abendgestaltung vereinbaren, von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich stehe ich gerne früh auf. Wenn man es zeitig aus dem Bett schafft ist der Tag herrlich lang, zumindest wenn man sich nicht mitten im Winter befindet. Frühstück in der Früh, produktiver Vormittag, Mittagessen zur Mahlzeit, wie sich das so gehört. Das lässt sich nun aber manchmal schwer mit einer anständigen Abendgestaltung vereinbaren, von der man sich mitunter einen Vormittag lang (oder länger) erholen muss.</p>
<p>Ich präsentiere ein komplett neues Zeitkonzept: &#8220;Two Days A Day&#8221;. Geschlafen wird immer von 4:00 bis 8:00. Also sowohl AM als auch PM. Wachphasen befinden sich immer dazwischen. Auf diese Weise hat man die besten Zeiten des Tages zu Verfügung ohne den Schlafrhythmus auf eine wilde Achterbahnfahrt einzuladen. Von 8:00AM bis 4:00PM ist man produktiv, von 8:00PM bis 4:00AM hat man so viel Spaß wie möglich. Und jetzt das allerbeste &#8211; dazwischen gibts gesunde 8 Stunden Schlaf pro Tag (nach veralteter Definition von &#8220;Tag&#8221;).</p>]]></content:encoded>
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		<title>Ich kann nicht schlafen&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 01:49:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hammerschmied</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[story]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;deshalb schreib ich was. Ich bin heute nur kanpp einer Binddarm OP entgangen. Nach zweitägiger Beobachtung haben die mich wieder nach Hause geschickt. Ich war davor noch nie stationär im Krankenhaus, eigentlich garnicht so übel. Vor allem das Essen. Vielleicht haben die meisten einfach nur Pech mit dem Krankenhausessen, meines war jedenfalls klasse. Es war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;deshalb schreib ich was. Ich bin heute nur kanpp einer Binddarm OP entgangen. Nach zweitägiger Beobachtung haben die mich wieder nach Hause geschickt. Ich war davor noch nie stationär im Krankenhaus, eigentlich garnicht so übel. Vor allem das Essen. Vielleicht haben die meisten einfach nur Pech mit dem Krankenhausessen, meines war jedenfalls klasse. Es war ein Krankenhaus der Elisabethinen, das bedeutet gemeinsames Abendgebet, jede Menge Ordensschwestern und allein im Hauptgebäude zwei Kapellen. Dieser katholische Habitus hat mich etwas irritiert. Wenigstens hat Mohammed im Zimmer für Kontrastprogramm gesorgt. Ich habe mein Krankenhausarmband noch nicht abmontiert. Mein Plan ist, mir einen dieser Krankenhaus Schlafhemnden zu besorgen, die hinten offen sind und damit orientierungslos über den grazer Hauptplatz zu torkeln. Ich lass Fotos machen, versprochen.</p>
<p>Heute bin ich über eine <a title="The Shmirage" href="http://www.flickr.com/photos/spanier/3910411907/" target="_blank">hervorangede Wahlplakat-Schmierage</a> (schreibt man das so?) gestoßen. Und alle so: &#8220;yeaahh&#8221;. Muss ein bischen sickern, aber ich kann einfach nicht aufhören darüber zu lachen. Genauso wie bei dem <a title="Serious Baby" href="http://www.youtube.com/watch?v=I5ALIL7T764" target="_blank">Baby mit dem evil look</a>. Bin schon gespannt auf die deutsche Bundestagswahl. Hoffentlich schaffen die Piraten die 5%, auch wenn dafür vermutlich ein Wunder geschehen müsste. Andererseits hätte ich auch gerne, dass sie nicht mehr als 5% bekommen. Ich meine, kommt schon &#8211; eine Partei mit einem Thema? Auch wenn das Thema wichtig ist.</p>
<p>Gestern hatte die neue wiener Fassung vom Musical &#8220;Tanz der Vampire&#8221; im wiener Ronacher Premiere. Die Originalfassung von Roman Polanski vor 12 Jahren war unfassbar geil. Nächste Woche schau ich mir das an.</p>
<p>Gott es ist wirklich schon spät &#8211; oder früh. Lesen hat bis jetzt noch immer funktioniert. Gute Nacht und träumen Sie sinnvoll.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Es geht um Socken</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 11:17:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hammerschmied</dc:creator>
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		<category><![CDATA[gedicht]]></category>

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		<description><![CDATA[He! Was ist schon wieder los? Wo bleiben meine Socken bloß? Ich hab’ sie gestern erst sortiert Und alle einzeln anprobiert! Wie kann das sein? Es ist vertrackt! Der Hund hat einen eingesackt! Die Katze spielt just Maus mit einem, drum find’ im Kast’l ich grad keinen! Schon lange hab’ ich den Verdacht: Die Waschmaschin` [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>He! Was ist schon wieder los?<br />
Wo bleiben meine Socken bloß?<br />
Ich hab’ sie gestern erst sortiert<br />
Und alle einzeln anprobiert!</p>
<p>Wie kann das sein? Es ist vertrackt!<br />
Der Hund hat einen eingesackt!<br />
Die Katze spielt just Maus mit einem,<br />
drum find’ im Kast’l ich grad keinen!</p>
<p>Schon lange hab’ ich den Verdacht:<br />
Die Waschmaschin` verdächtig kracht.<br />
Die frisst die Socken ohne Zahl!<br />
Nur deshalb läuft sie noch normal.</p>
<p>Und manchmal bin ich mir nicht sicher,<br />
da hör’ ich insgeheim Gekicher.<br />
Ob nicht im Haus ein Kobolt wohne,<br />
der Socken stiehlt, nur mir zum Hohne?</p>
<p>Und was das Ganze noch verdoppelt:<br />
Das Paar verschwindet nie gekoppelt.<br />
Ganz einsam bleibt von dem Duett<br />
nur einer auf dem Bügelbrett!</p>
<p>Ich überleg’ mir ein System,<br />
das mir da sehr entgegenkäm’:<br />
Ich streiche Socken aus dem Plan<br />
und ziehe nur noch Strümpfe an.</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">von Dora Plessing</p>]]></content:encoded>
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		<title>CRE Blogkette</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Aug 2009 21:45:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hammerschmied</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[#blog4cre]]></category>

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		<description><![CDATA[Solange ich verweil, hier auf meinem Seil, denk ich meinen Teil, CRE ist geil. Hab noch immer Mut, aus meinem Hirn die Flut, die hier nur Blödsinn tut, CRE ist gut. Grüße aus Wien Trackback zu Tim Pritlove Weiter in der Kette Zurück in der Kette]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Solange ich verweil,<br />
hier auf meinem Seil,<br />
denk ich meinen Teil,<br />
CRE ist geil.</p>
<p>Hab noch immer Mut,<br />
aus meinem Hirn die Flut,<br />
die hier nur Blödsinn tut,<br />
CRE ist gut.</p>
<p>Grüße aus Wien</p>
<p><a href="http://tim.geekheim.de/2009/08/09/cre-kettenblogging-fr-den-weltfrieden/">Trackback zu Tim Pritlove</a></p>
<p><a href="http://presently.de/374/chaosradio-express/">Weiter in der Kette</a></p>
<p><a href="http://raichoo.blogspot.com/2009/08/podcasts-und-chaosradio-express.html">Zurück in der Kette</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Gedanken über CERN und etwas mehr</title>
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		<pubDate>Sun, 24 May 2009 22:36:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hammerschmied</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[cern]]></category>
		<category><![CDATA[lhc]]></category>
		<category><![CDATA[neurowissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[physik]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun, es ist vollbracht. Kanzler Faymann sieht das Thema CERN &#8220;als beendet&#8221; an. Die Weißkittel freuen sich, BM Hahn ist vermutlich peinlich berührt. In der letzten Woche hatte ich viel Gelegenheit dazu mich über CERN zu informieren und Meinungen einzuholen. Meine erstaunlichste Erkenntnis: Die Wissenschaftsgemeinschaft ist gespaltener als ich dachte. Der überwiegende Teil der Physiker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun, es ist vollbracht. Kanzler Faymann sieht das Thema CERN &#8220;als beendet&#8221; an. Die Weißkittel freuen sich, BM Hahn ist vermutlich peinlich berührt. In der letzten Woche hatte ich viel Gelegenheit dazu mich über CERN zu informieren und Meinungen einzuholen. Meine erstaunlichste Erkenntnis: Die Wissenschaftsgemeinschaft ist gespaltener als ich dachte.</p>
<p>Der überwiegende Teil der Physiker glaubt an die Existenz einer <em>Theory of Everything</em> (TOE, <em>Weltformel</em>). Dahinter steckt das Bestreben, die unterschiedlichen Modelle der vier bekannten Wechselwirkungen in der Physik, zu einer gemeinsamen Theorie zusammen zu führen. Das Hauptproblem liegt in der strukturellen Verschiedenheit der unterschiedlichen Theorien. Beschreibt die allgemeine Relativitätstheorie ein makroskopisches Modell über die Beschaffenheit unserer Welt auf Basis der Gravitation, so bedient sich die Quantentheorie eines Modells auf Basis der kleinsten existierenden Teilchen.</p>
<p>Das CERN ist mit dem LHC auf der Jagt nach dem Higgs-Boson. Dieses Teilchen ist theoretisch in der Lage, die Masse, und somit die Gravitation, auf einen Quanteneffekt zurück zu führen, also in die Quantentheorie zu integrieren. Ein weiterer Schritt in Richtung Weltformel? Möglicherweise.</p>
<p>Es gibt jedoch auch eine Fülle an Kritikern. Ich habe dazu Ao. Univ.-Prof. Johann Summhammer vom Atominstitut in Wien befragt. Er meint, &#8220;[...] Die Frage am CERN, nämlich &#8216;was sind die fundamentalen Bausteine der Welt?&#8217; halte ich für falsch. Es gibt solche nicht. Wir finden bloß die zufällige &#8216;Geologie&#8217; unseres Universums, die so oder auch anders hätte sein können&#8221;. Ich habe eine Zeit lang über diese Aussage nach gedacht und habe für mich zwei Schlussfolgerungen gezogen.</p>
<p>Nummer eins. Was wir Menschen als <em>Wirklichkeit</em> bezeichnen ist ein permanenter Vergleich zwischen neuen Sinnesreizen mit unserem Gedächtnis. Das &#8216;Lernen&#8217; ist ein Vorgang den ich als Integration von Sinnesreizmustern in unser Arbeitsgedächtnis verstehe, vergleichbar mit dem Austreten eines Trampelpfades. Die Interpretation und Verknüpfung des Arbeitsgedächtnis, bezogen auf eine Situation, erlaubt es uns zusätzlich Vorhersagen zu treffen und Entscheidungen zu fällen. Da jedoch der gesamte Verarbeitungsprozess, sowohl das Lernen als auch die Interpretation, auf Sinneswahrnehmung beruhen, also einer Umwandlung von Ursachen in elektrische Reize, können wir niemals daraus den Anspruch ableiten, über die genaue Beschaffenheit der Ursachen Bescheid zu wissen. Wir besitzen kein solches <em>Wirklichkeitsorgan</em> und besitzen daher auch keinen Blick auf die Wirklichkeit als Außenstehender. Ähnlich sehe ich das Entwickeln eines physikalischen Modells. Das Modell besitzt einzig eine Viabilität &#8211; ein Maßstab, wie gut sich das Modell eignet Beobachtungen zu beschreiben und Vorhersagen zu treffen. Auch daraus lässt sich kein Anspruch auf eine ontische Wirklichkeit ableiten. Die Suche nach einer Weltformel mutet auf den Versuch an die wahre Wirklichkeit zu finden und ist daher möglicherweise stark selbstbeschränkend und irreführend.</p>
<p>Nummer zwei. Der US-amerikanische Physiker Robert Laughlin sieht in dem Ansatz, alle Dinge in ihre kleinsten Bestandteile zu zerlegen, um damit die Welt zu erklären, den falschen Weg, da dadurch die dynamischen Zusammenhänge in einem größeren System dieser Bestandteile nicht erfassbar sind. Auch hier möchte ich die Brücke zu den Neurowissenschaften schlagen. Die biochemische Funktionsweise von Reizübertragung zwischen Neuronen über synaptische Verbindungen im Gehirn ist gut durch entsprechende Modelle beschrieben. Wir kennen also den atomaren Bestandteil des Systems sehr gut. Der Versuch die dynamischen Vorgänge zu beschreiben, wie Informationsverarbeitung im Hirn von statten geht, um das zu schaffen was wir sind, steckt noch nicht einmal in den Kinderschuhen, da man sich nicht sicher ist, wie man denn am besten anfangen soll. Möglicherweise liegt in der Weiterentwicklung der Systemtheorie eine der nächsten größen Herausforderungen der Menschheit. Möglicherweise ist das CERN eine teure Sackgasse.</p>
<p>#m</p>]]></content:encoded>
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		<title>Kraftgeregeltes Fahrradschaltwerk (nerd-alert!)</title>
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		<pubDate>Sun, 17 May 2009 11:59:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hammerschmied</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[schaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der Fahrt nach Raaba zu meiner Verwandtschaft mit dem Fahrrad ist mir etwas eingefallen. Der Grund unterschiedlicher Übersetzungsverhältnisse bei Fahrrädern besteht in der Regelung des aufzuwendenden Drehmomentes, bei annähernd konstanter Pedaldrehzahl. In Abhängigkeit der Steigung und der Geschwindigkeit muss der Mensch also die Gänge nach subjektiver Wahrnehmung regeln um das Drehmoment annähernd konstant zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Fahrt nach Raaba zu meiner Verwandtschaft mit dem Fahrrad ist mir etwas eingefallen. Der Grund unterschiedlicher Übersetzungsverhältnisse bei Fahrrädern besteht in der Regelung des aufzuwendenden Drehmomentes, bei annähernd konstanter Pedaldrehzahl. In Abhängigkeit der Steigung und der Geschwindigkeit muss der Mensch also die Gänge nach subjektiver Wahrnehmung regeln um das Drehmoment annähernd konstant zu halten.</p>
<p>Die Idee besteht nun darin, die Vorgabe des Ganges als Sollwert, durch die Vorgabe der Kraft zu ersetzen. Benötigt wird demnach ein mechanischer Regelkreis (elektrische Systeme setzen sich erfahrungsgemäß in diesem Bereich nicht durch).</p>
<p>Das Stellglied im Regelkreis ist notwendigerweise die Schaltung. Das Optimum wäre an dieser Stelle ein Getriebe mit stufenlos einstellbarem Übersetzungsverhältnis. Diese Systeme sind meistens verhältnismäßig komplex, teuer und schwer. Man kann sich hier auch mit einem herkömmlichen Schaltgetriebe zufrieden geben. Die benötigte Stellenergie ist recht gering und könnte praktischerweise aus dem zu regelnden System entnommen werden.</p>
<p>Ein mögliches Konzept für den Regler habe ich mir noch nicht überlegt, es könnte sich jedoch um ein Federsystem handeln, welches zwischen Pedalen und Kettenblättern Platz findet. Geringe Beeinflussung des Systems erreicht man entweder durch eine Übersetzung zwischen &#8220;Kraftmessung&#8221; und Regler oder durch möglichst große Federkonstanten. Steht einem ein kontinuierliches Getriebe zu Verfügung sollte der Regler selbst einen proportionalen Anteil und je nach Realisierbarkeit auch einen integralen Anteil aufweisen. Dadurch könnten Regelfehler durch mechanisches Spiel (Hysteresen) ausgeglichen werden. Im Falle eines herkömmlichen Schaltgetriebes reicht ein Dreipunktregler, wobei speziell auf die Schaltpunkte zu achten ist um ein &#8220;Schwingen&#8221; des Systems zu verhindern.</p>
<p>So, das war der geistige Erguss für heute. Ich bin offen für Vorschläge.</p>
<p>#m</p>]]></content:encoded>
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		<title>Rettet die CERN Mitgliedschaft</title>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2009 13:34:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hammerschmied</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[cern]]></category>
		<category><![CDATA[lhc]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Einsparung von knapp 16 Mio Euro ist absolut unverhältnismäßig im Vergleich mit dem Verlust an Partizipationsmöglichkeiten und Reputation als Forschungsland, im Bezug auf das wohl wichtigste Grundlagenforschungsprogramm der Welt. Seit 1995 wurden über 2 Milliarden Euro in den LHC investert. Der von Österreich investierte Beitrag verpufft sollte der Ausstieg wirklich Realität werden. Der Großteil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Einsparung von knapp 16 Mio Euro ist absolut unverhältnismäßig im Vergleich mit dem Verlust an Partizipationsmöglichkeiten und Reputation als Forschungsland, im Bezug auf das wohl wichtigste Grundlagenforschungsprogramm der Welt.</p>
<p>Seit 1995 wurden über 2 Milliarden Euro in den LHC investert. Der von Österreich investierte Beitrag verpufft sollte der Ausstieg wirklich Realität werden. Der Großteil der führenden österreichischen Größen in der Teilchenphysik erfuhren die Entscheidung über den Ausstieg aus den Medien. Offensichtlich war sich BM Johannes Hahn der Tragweite dieser Fehlentscheidung nicht bewusst, wurde er doch anscheinend unzureichend von Fachleuten beraten.</p>
<p>Es ist keine besunders kluge Idee in Zeiten einer Krise all seine Werte über Bord zu werfen. Ich bin immer für Anpassung, Umdenken und auch Einsparung zu haben, aber nicht auf Kosten unserer Identität. Und ich denke in Sachen CERN ist es gerechtfertigt von einer weltweiten, gemeinsamen Forscheridentität zu sprechen!</p>
<p>Aus diesem Grunde: <a title="sos.teilchen.at" href="http://sos.teilchen.at/" target="_blank">sos.teilchen.at</a></p>
<ul>
<li>Unterschreiben Sie die öffentliche Petition</li>
<li>Schreiben Sie ein Email an BM Johannes Hahn</li>
<li>Kontaktieren Sie die/den WissenschaftssprecherIn Ihrer politischen Fraktion</li>
</ul>]]></content:encoded>
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